7. Money makes the World go round – Teil 2: Kauf- und Verkaufspreise

Geld ist immer die ausschlaggebende Komponente wenn man darüber nachdenkt, ein Haus zu bauen, zu kaufen, zu verkaufen. Leider gibt es was Preise anbetrifft keine einfache Antwort; was allerdings feststeht ist, dass ein Investment in ein Haus in einer der schönsten Gegenden Floridas immer eine gute Finanzanlage ist.

Hauspreise hängen fast ausschließlich von der Lage ab, wie immer zählt Location, Location, Location! Und immer bedenken: das Erscheinungsbild eines Hauses kann immer abgeändert werden; Außen- und Innenfarbe, die Fliesen um die Pool, die Außenanlagen … all das kann man einfach ändern, die Lage allerdings nicht! Ein Haus von vergleichbarem Style und Qualität wird wenn es an einem Kanal mit Zugang zum Golf von Mexico liegt wesentlich mehr kosten als wenn es an einem Süßwasserkanal oder gar nicht am Wasser liegen würde. Es kommt auch immer darauf an, ob das Haus in einer der mehr oder weniger bevorzugten Gegenden der Stadt liegt z. B. ein wenig mehr außerhalb vom Zentrum weg, wo man weitere Wege zum Einkaufen in Betracht ziehen muss. Auch die Größe und Ausstattung des Hauses also z. B. Pool, übergroßes Grundstück und andere Extras treiben den Preis nach oben.

In den letzten Jahren als viel von einer Krise am Immobilienmarkt gesprochen wurde, hat man viel von den sogenannten Short-Sales oder Forclosures (Zwangsversteigerung) von Häusern gehört. Diese Sonderfälle auf dem Markt sind mit Vorsicht zu genießen; Short-Sales sind sehr zeitaufwändig und es gibt keine Garantie dass man nach monatelangem Warten den Zuschlag auf das Haus bekommt. In diesem Fall werden mehrere Angebote akzeptiert und die Preise können durchaus während der Wartephase nach oben angeglichen werden. Foreclosure Häuser, die man „as-is – so-wie-es-ist“ kauft, sind häufig in schlechtem Zustand weil Hauseigentümer, die für ihre Hausfinanzierung nicht mehr bezahlen können in der Regel auch kein Geld mehr haben, das Haus in Schuss zu halten. Oft erscheint das Haus als Schnäppchen aber das anfangs gesparte Geld geht dann schnell dahin, wenn man mitgekaufte Schäden beheben muss.

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen: bitte seien Sie realistisch! Versetzen Sie sich einmal in die Schuhe eines potenziellen Käufers und überlegen Sie was Sie für Ihr Haus bezahlen würden. Käufer suchen normalerweise nach dem besten d.h. dem günstigsten Preis wünschen sich aber dafür das tollste Haus am Platz während der Verkäufer grundsätzlich denkt, dass sein Haus, wie auch sein Baby, das schönste auf der Welt sei und sich einen hohen Verkaufspreis davon verspricht. Wir müssen uns also irgendwo in der realistischen Mitte treffen wenn alle zufrieden sein sollen!

Wer die Kosten, die mit der Abwicklung eines Hauskaufes zusammen hängen übernimmt, ist in der Regel verhandelbar; der Verkäufer trägt normalerweise die Kosten für die Makler-Provision, der Käufer ist natürlich für die Kosten die durch eine eventuelle Finanzierung entstehen verantwortlich. Eine sogenannte Title-Company kümmert sich um die akkurate Aufteilung der Kosten.

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